Eine wachsende Zahl europäischer Unternehmen vertrauen der Cloud, um mit Unified Communications as a Service (UCaaS) die Ausfallsicherheit, Mobilität und Remote-Zusammenarbeit zu verbessern.  Während schon vor der Pandemie fast die Hälfte (44 %) bereit war, ihre Telefonie online zu verlagern, hat die Pandemie die Leistungsfähigkeit der Cloud unter Beweis gestellt und konnte die Bedenken vieler Führungskräfte gegenüber dieser Technologie zerstreuen.

Mit den durch die COVID-19 ausgelösten Umbrüchen sind die Unternehmen bestrebt, in einem neuen wirtschaftlichen Umfeld zu agieren. Sowohl Mitarbeiter als auch Kunden verlassen sich auf Technologie, um eine Echtzeitkommunikation zu gewährleisten, unabhängig davon, wo sie sich physisch befinden oder welches Endgerät sie verwenden. Kundenerlebnis, Remote-Zusammenarbeit und Telearbeit waren zwar auch früher schon wichtig, sind aber mittlerweile von entscheidender Bedeutung. 

Die Ergebnisse der dritten Ausgabe der EU-Cloud-Umfrage von Mitel illustrieren, dass die Unternehmen in der EU schon vor der Pandemie an der Schwelle zum Wandel standen und in ihren Ansichten und Entscheidungen über ihre Herangehensweise zur Cloud Computing Migration eine größere Entscheidungsreife an den Tag legten. Tatsächlich sind europäische Unternehmen dank der in den letzten Jahren geschaffenen Telekommunikations-, Informationstechnologie- und Telefoninfrastruktur in einer starken Position, um die durch die COVID-19 aufkommenden Anforderungen zu bewältigen. Ihr Vertrauen in die Cloud ist gestiegen und sie wissen mehr denn je, warum Digitalisierung wichtig ist.

Hier sind einige der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage:

Das Vertrauen in die Cloud ist gestiegen.

In nur einem Jahr ist die Abneigung gegen den Umstieg auf die Cloud drastisch gesunken und die Gründe für Digitalisierung werden immer deutlicher. Sechzehn Prozent der Befragten gaben an, dass sie der Cloud-Technologie für ihre Call Center voll und ganz vertrauen, verglichen mit nur einem Prozent im Jahr 2018. Ein weiterer Indikator ist, dass nur noch 39 % der Befragten Vorbehalte äußern, im Vergleich zu mehr als drei Vierteln in der letzten Umfrage.

Unternehmen sind bereit. 

Insgesamt gaben 44 % der Unternehmen an, dass sie bereit sind, unter bestimmten Bedingungen auf die Cloud umzusteigen.

Das Cloud ist unerlässlich für das Wachstum des Unternehmens.

Mehr als ein Drittel (35 %) gaben die Möglichkeit, ihr Geschäftsvolumen zu steigern, als wichtigsten Grund für die Cloud-Migration an, verglichen mit 16 % im Jahr 2018. 

Netzwerkverfügbarkeit belegt einen hohen Stellenwert. 

Bei der Bewertung von Kriterien in Bezug auf Servicekontinuität und -garantien gaben 33 % an, dass die Netzwerkverfügbarkeit entscheidend sei, gegenüber nur 4 % im Jahr 2018. Eine weitere signifikante Veränderung war die Gewichtung der Plattformverfügbarkeit (Site Recovery, fehlertolerante Server, Hochverfügbarkeit). In der jüngsten Umfrage stuften 27 % der Führungskräfte dies als wichtig ein, im Vergleich zu zwei Dritteln bei der zweiten Auflage der Umfrage."

Warum dieser Wandel? Da Unternehmen immer mehr Wissen über Cloud-Technologie und Telefonie erlangen, nehmen die Bedenken über grundlegende Fragen – wie Softwareanwendungen und Plattformverfügbarkeit – ab, während höherwertige Funktionen in den Vordergrund rücken. EU-Unternehmen haben ihre Kenntnisse bezüglich der Cloud und ihres Potenzials für ihr Unternehmen vertieft.  

Was wollen die Unternehmen?

Flexibilität, Ausfallsicherheit und die Anpassung der Technologie an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens waren die wichtigsten Kriterien für die Umstellung der Telefonie auf die Cloud.  

Flexibilität

Fast die Hälfte der Befragten (46 %) gab an, dass sie die Freiheit haben wollen, den Provider bei Nichterfüllung eines Servicevertrags „unverzüglich“ zu wechseln. Einer von fünf Befragten (22 %) gab an, dass die Reversibilität ebenfalls ein wichtiges Thema sei. Mehr als ein Drittel (35 %) gab an, dass Flexibilität und die Anpassung von Lösungen an ihre Geschäftsanforderungen wichtig seien.  

Ausfallsicherheit

Die Verfügbarkeit von Daten und Netzwerken hat hohe Priorität. Neununddreißig Prozent gaben an, dass ihre Telefondaten rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr verfügbar sein sollen. Ebenso wurde die Netzwerkverfügbarkeit, die ebenfalls zur Ausfallsicherheit beiträgt, von einem Drittel der Befragten angeführt.

Technology as a Service

Etwa 35 % der Befragten nannten Unified Communications as a Service (UCaaS) als einen der Hauptgründe für ihre Entscheidung zugunsten von cloudbasierter Telefonie. Mehr als ein Drittel gab an, dass die Integration der vollen Mobilität (36 %), UC-Funktionen wie Präsenz, Erreichbarkeit, gesicherte SMS und Videos (35 %) und erweiterte Tools für die Zusammenarbeit (33 %) wichtig sind.  

ROI

Mehr als ein Drittel (36 %) gab an, dass ihr Hauptkriterium für die ROI der Bedarf an einer angemessenen Berücksichtigung der Kosten für spezifische Ausrüstung und Wartung war. Change Management (34 %) und die Migration von On-Premise- zu cloudbasierter Architektur (33 %) wurden ebenfalls als Top-Kriterien genannt. Interessanterweise gaben in der Umfrage 2018 84 % an, dass die Kosten für die Cloud Migration der wichtigste Faktor waren. Dies belegt, dass europäische Unternehmen mit zunehmender Erfahrung im Umgang mit Cloud-Telefonie ihre ROI-Berechnungen differenzierter gestaltet haben.

Cloud-Architektur 

Fast die Hälfte (47 %) würde eine private Cloud (in eigenen Rechenzentren oder bei einem Partner) bevorzugen und 22 % sind an einer Hybridlösung interessiert. Jeder fünfte Befragte zeigt Interesse an einer Public Cloud-Lösung. Dies könnte daran liegen, dass kleinere Unternehmen, die cloudbasierte Telefonie wünschen, dies als eine zweckmäßige Lösung ansehen. 

Eine der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ist eine Wirtschaft, die auf Distanz basiert, egal ob es sich um Remote-Arbeit und -Zusammenarbeit, Reaktionsfähigkeit auf Kundenwünsche oder Lieferkettenmanagement handelt. Unternehmen müssen eine breite Palette von Technologien einsetzen, um diese neue Art von Arbeitsumgebung und Markt zu unterstützen.  

 

Über die Umfrage

Die dritte Ausgabe der EU-Cloud-Umfrage von Mitel wurde zwischen November 2019 und Januar 2020 telefonisch und online mit 1108 Unternehmens- und IT-Führungskräften europäischer Unternehmen durchgeführt. 


Um mehr zu erfahren, können Sie den gesamten Bericht hier herunterladen >  


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