Kunden im Gesundheitswesen weltweit sind mit zunehmend überfüllten Notaufnahmen, längeren Wartezeiten und höheren Eigenleistungen konfrontiert.

Das ist nicht überraschend. Angesichts der alternden Bevölkerung sind die Gesundheitssysteme immer stärker gefordert. Und es sind nicht nur die Patienten, die älter werden. Bald schon werden auch die Fachkräfte im Gesundheitswesen zuhauf in Rente gehen – und das nachrückende Personal reicht nicht aus, um ausscheidende Mitarbeiter 1:1 ersetzen zu können. In Kombination mit steigenden Kosten für die medizinische Versorgung, wechselnden Zahlungsmodalitäten und einem hohen Wettbewerbsdruck führt dies dazu, dass viele Experten harte Zeiten für das Gesundheitswesen prognostizieren.

Wie kann Technologie da helfen? Mit cloudbasierten Technologien für Unified Communications (UC) können tatsächlich Kosten gesenkt, Behandlungsergebnisse verbessert und die Patientenzufriedenheit gefördert werden.

Ein robusteres Ökosystem aufbauen

„Organisationen im Gesundheitswesen erkennen nach und nach, dass bei der Gesundheitsversorgung der Patient im Mittelpunkt stehen sollte und nicht das wirtschaftliche Denken“, führt das Beratungsunternehmen Accenture in seinem Digital Health Vision Report 2017 aus.

In der Vergangenheit haben sich die verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen, z. B. Krankenhäuser und Arztpraxen, ausschließlich auf die Effizienz innerhalb ihrer eigenen Organisation konzentriert. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass eine erfolgreiche Versorgung der Patienten nicht nur von der Behandlung an sich abhängt, sondern vom gesamten System sowie der Kommunikation vor, während und nach der Behandlung.

„Man ist zu der Erkenntnis gelangt, dass mit großer Wahrscheinlichkeit nicht allein die Behandlung im Krankenhaus dafür den Ausschlag gibt, dass ein entlassener Patient nicht innerhalb desselben Monats erneut eingeliefert wird“, erklärt Kaveh Safavi, Senior Managing Director für das Gesundheitswesen bei Accenture. „Viel entscheidender scheint zu sein, wer ihn zum Termin bringt, wer ihm bei der Einnahme seiner Medikamente hilft und ob er die Anweisungen für die Einnahme der verordneten Medikamente versteht.“

Für diese Art der ganzheitlichen Patientenversorgung ist eine Kommunikationslösung erforderlich, die es allen Mitgliedern des Ökosystems Gesundheitsversorgung ermöglicht, mühelos zusammenzuarbeiten und wichtige Informationen auszutauschen.

Die richtige Plattform für Ihre Anforderungen finden

Eine gute UC-Lösung unterstützt verschiedene Geräte (z. B. Mobil- und Tischgeräte) für Interaktion mittels Messaging, Sprach- und Videokommunikation. Sie versetzt alle Beteiligten in die Lage, mühelos Konferenzen abzuhalten, zusammenzuarbeiten und sogar komplexe Daten wie medizinische Akten und Berichte auszutauschen.

Dafür muss sie auch mit Drittanbieteranwendungen kompatibel sein, die für die wichtigen Geschäftsprozesse im Gesundheitswesen wie Abrechnung und Pflege elektronischer Akten unerlässlich sind. Die Lösung sollte außerdem skalierbar und flexibel sein, damit bei sich ändernden Erfordernissen keine neue Software oder Hardware angeschafft werden muss. Es sollte ferner möglich sein, das System mit nur einem Tastendruck um neue Leistungsmerkmale und Funktionen zu erweitern.

Bei der Auswahl einer Unified-Communications-Lösung für Ihre Organisation im Gesundheitswesen sollten Sie deshalb folgende Merkmale und Funktionen berücksichtigen:

Telemedizin

Dienstleister im Gesundheitswesen und Patienten profitieren gleichermaßen von nahtloser Kommunikation. Dienstleister können wichtige Patientendaten erfassen und zugleich den technikaffinen Patienten von heute den Zugang zu medizinischen Fachkräften und Informationen über mehrere Kanäle ermöglichen. Unterhaltungen werden heute nicht mehr nur per Sprachkommunikation, sondern auch per Videokommunikation, Text- und Chat-Nachricht geführt. „Technologie eröffnet mehr Möglichkeiten für eine selbstbestimmte Gesundheitsversorgung und versetzt Patienten in die Lage, Leistungen im Gesundheitswesen zu ihren eigenen Bedingungen in Anspruch zu nehmen“, erklärt Accenture.

Eine effektive cloudbasierte Contact-Center-Lösung kann mehr als nur Anrufe abwickeln. Vielmehr können eingehende Anrufe bereits beim ersten Anlauf an die am besten geeignete Person weitergeleitet, die Ankunft von Patienten in der Einrichtung gemeldet – und damit Wartezeiten verkürzt und verpasste Besuche verringert werden. Sogar das Versenden automatischer Terminerinnerungen ist möglich, sodass sich das Personal wichtigeren Aufgaben zuwenden kann und die Ergebnisse von Klinikaufenthalten verbessert werden.

Personalisierte Versorgung

Ebenso wie in der Geschäftswelt erwarten auch die „Kunden“ im Gesundheitswesen zunehmend einen einfachen, personalisierten Informationsfluss, wenn sie mit ihren Gesundheitsdienstleistern in Kontakt treten. Entscheiden Sie sich deshalb für eine auf Unified Communications ausgelegte Contact-Center-Lösung, die in Ihre geschäftlichen Anwendungen integriert werden kann. Wenn das medizinische Personal Patientendaten mühelos abrufen kann, ist es in der Lage, Anliegen und Probleme schneller zu lösen.

Zusammenarbeit

Eines der wichtigsten Leistungsmerkmale von Unified Communications ist die Fähigkeit, geografisch verteilte Fachkräfte für eine mühelose Zusammenarbeit miteinander zu vernetzen. Mediziner können sich mit einem Mausklick per Videokommunikation über medizinische Befunde austauschen. Dank Tools für die Zusammenarbeit können darüber hinaus Dateien geteilt und schneller fundierte Entscheidungen zum Wohle des Patienten getroffen werden. Und über eine gemeinsame webbasierte Schnittstelle erfolgt die gesamte Kommunikation in Echtzeit, ganz gleich, welches Gerät dafür verwendet wird.

Unified Communications bietet eine Fülle beeindruckender Möglichkeiten für das Gesundheitswesen, mit denen Behandlungsergebnisse verbessert und Kosten gesenkt werden können. So kann sich das medizinische Personal voll und ganz auf die zeitnahe, effektive und praktische Versorgung der Patienten konzentrieren.

Digitale Transformation für Dummies

Der digitale Wandel hat für Unternehmen und IT-Verantwortliche mittlerweile höchste Priorität. In der heutigen Geschäftswelt gründet sich die nachhaltige Marktführerschaft eines Unternehmens nicht mehr allein auf die besten Produkte oder die besten Mitarbeiter. Um Marktführer werden zu können, kommt es auch auf Agilität und die schnelle Anpassung an sich rasch entwickelnde Markttrends an. Unternehmen, die den Anforderungen eines sich schneller denn je verändernden dynamischen Geschäftsklimas nicht gewachsen sind, werden stark zu kämpfen haben.

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