Schon bevor das medizinische Fachpersonal mit der COVID-19-Pandemie zu kämpfen hatte, begannen Krankenhäuser zu evaluieren, wie sie ihre Kommunikation am besten modernisieren können. 

Bei all den Herausforderungen, denen sich Mitarbeitende im Gesundheitswesen heute stellen müssen, sollte die Kommunikation mit Kolleg*innen und Patient*innen nicht dazu gehören. Dennoch arbeitet das Krankenhauspersonal oft noch mit veralteten Geräten, die den besonderen Herausforderungen des heutigen Gesundheitswesens nicht gerecht werden. Angesichts strenger Datenschutzgesetze müssen ärztliche Fachkräfte, die Patienteninformationen weitergeben, auch über Tools verfügen, die sicherstellen, dass die Daten vertraulich behandelt werden. Medizinische Teams brauchen die Möglichkeit, Gruppennachrichten zu versenden, um die Behandlung zu beschleunigen. 

Die Realität ist jedoch, dass viele medizinische Mitarbeitende mit mehreren Geräten herumlaufen. So kann es vorkommen, dass eine Person im ärztlichen Dienst zwei Mobiltelefone mit sich führt oder sogar mehrere Pager, damit Kolleg*innen in verschiedenen Abteilungen und Büros sie schnell erreichen können. 

Eine Unified-Communications-Lösung kann das Mitführen mehrerer Geräte durch medizinisches Personal reduzieren. Marcus Rademacher, zuständig für Consultant Relations & HealthCare bei Mitel in Deutschland, stellt einige der Möglichkeiten vor, wie medizinische Teams durch Unterstützung mit modernen Kommunikationsmitteln schneller und effizienter in einer sicheren Umgebung zusammenarbeiten können. 

Ein Gerät, mehrere Kanäle, einfache Zusammenarbeit 

Ein entscheidender Vorteil eines sicheren Kommunikationssystems ist, dass die Zusammenarbeit über mehrere Kanäle von einem einzigen Gerät aus möglich ist. Unabhängig davon, ob die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen an einem Desktop sitzen, an einem Laptop oder Tablet arbeiten oder ihr Mobiltelefon verwenden, haben sie Zugriff auf ein sicheres, persönliches Dashboard. 

Innerhalb dieser Umgebung können sie ihre Fälle sicher mit Stationsmitarbeitenden, fachbereichsübergreifend oder den Patient*innen per Sprache, E-Mail, Chat, SMS und Videokonferenzen besprechen. Sie können Dateien austauschen und gemeinsam auf bereitgestellte Patienteninformationen zugreifen. 

Die Kommunikation wird durch Funktionen wie z. B. die Präsenzfunktion wesentlich vereinfacht. MiCollab, die Kollaboration-Softwareplattform von Mitel, ermöglicht es dem medizinischen Personal beispielsweise, auf einen Blick zu sehen, welche Kolleg*innen gerade verfügbar sind, und diese über verschiedene Methoden zu kontaktieren. 

Darüber hinaus können Ärzt*innen und Mitarbeitende Präsenzprofile einrichten, und präsenzprofilbasierte Anrufregeln oder Weiterleitungen einrichten, um sicherzustellen, dass kein Anruf unbeantwortet bleibt und das Team sich gegenseitig leicht erreichen kann. In einer Anrufgruppe besteht darüber hinaus die Möglichkeit bei eingehenden Alarmen, Anrufen oder Meldungen dies gleichzeitig allen Gruppenteilnehmer zu signalisieren. So klingeln zum Beispiel alle Telefonnummern, Nebenstellen oder physischen Telefone gleichzeitig, wenn ein Anruf oder ein Alarm eingeht. Jedes medizinische Personal, das zu dieser Rufgruppe gehört, kann den Anruf entgegennehmen, so dass dies eine effiziente Möglichkeit ist, bestimmte Bereiche oder Standorte zu erreichen oder Maßnahmen einzuleiten. Im Gegensatz dazu leiten Sammelanschlüsse eingehende Anrufe oder Meldungen regelbasiert an eine Gruppe von Benutzern weiter, bis jemand antwortet. Diese Funktion ist z.B. besonders nützlich für Ärzt*innen im Bereitschaftsdienst, die ihren Status direkt über ihr persönliches Menü ändern können. 

Wie funktioniert das? Nehmen wir an, eine ärztliche Fachkraft, die den ganzen Tag abwesend war, kehrt zurück. In ihrem persönlichen Menü ändert sie ihren Status von "Abwesend" auf "Anwesend". Ihr Mobiltelefon wird dann ihr primärerer Endpunkt für alle Kommunikationswege und Anrufe. Dieser Endpunkt ist unter der eindeutigen internen bzw. dienstlichen Nebenstellennummer dann sowohl intern erreichbar als auch für   externe Anrufer, die sie unter der internen Nummer direkt auf dem Mobiltelefon erreichen können. 

Ein einziger Zugangspunkt bedeutet eine bessere Zusammenarbeit 

Es gibt noch einen weiteren Vorteil eines einzigen Zugangspunkts für die Kommunikation: Man muss weniger mitnehmen. "Sie können von einem Gerät aus auf mehrere Rufgruppen und Sammelanschlüsse zugreifen, was alle Ihre Geräte und Pager ersetzt", so Rademacher. 

Organisationen des Gesundheitswesens stehen unter unglaublichem Druck, die Patient*innen nicht nur während dieser Pandemie zu versorgen. MiCollab hilft Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, einfach, effizient und schnell miteinander zu kommunizieren. 

„Wir denken oft, dass die Technologie, die wir bereitstellen, keinen Einfluss auf die Ergebnisse von Mitarbeitenden und den Behandlungs- und Pflegeerfolg von Patient*innen hat, aber das hat sie.“

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