Auslegen der VoIP-Kanäle

Die Echtzeitumwandlung der Gesprächsdaten für die Übertragung im IP-Netzwerk erfordert an den Übergängen zwischen IP und Nicht-IP-Endpunkten DSP-Ressourcen. Diese werden in Form von VoIP-Kanälen zur Verfügung gestellt.

Mitel CPQ (System/AIN-Ansicht) berechnet basierend auf der konfigurierten Telefone, Endgeräte und Amtsleitungen, der zu erwartenden Verkehrsbelastung und den dadurch benötigten VoIP-Kanälen. Dabei werden sowohl die Verkehrsbelastung innerhalb der AIN als auch die durch den Amtstransitverkehr erzeugte Verkehrsbelastung berücksichtigt (sofern die Amtszugänge eingetragen sind). Für Verbindungen zwischen zwei IP-Endpunkten werden die zwei beim Indirect-Switching erforderlichen VoIP-Kanäle eingerechnet. Das Resultat beruht auf der Annahme einer mittleren Verkehrsdichte. Sie haben jedoch die Möglichkeit, den berechneten Wert bei Bedarf manuell nach oben oder unten zu korrigieren.

Mitel CPQ weist dann den berechneten VoIP-Kanälen die am besten geeigneten DSP-Ressourcen zu und ermittelt die erforderlichen Lizenzen.

Erforderliche VoIP-Kanäle zwischen zwei möglichen Endpunkten

Abbildung 1.

Nicht-IP-Endpunkte

IP-Endpunkte:

  • Analoges Endgerät (FXS)
  • Digitales Systemendgerät (DSI)
  • DECT-Schnurlostelefon (DSI)
  • ISDN-Telefon (BRI-S)
  • Extern über analoges Amt (FXO)
  • Extern über ISDN-Amt (BRI-T/PRI)
  • Internes Voicemail-System
  • Automatische Vermittlung
  • Interner Ansagedienst
  • Wartemusik
  • Gesprächsaufzeichnung
  • Durchsage mit Audiodatei
  • Warteschlangen mit Ansage
  • Konferenzbrücke
  • IP-Systemtelefon
  • Mitel SIP Terminals
  • Standard-SIP-Endgerät
  • DECT Schnurlostelefon über SIP-DECT
  • WiFi-Schnurlostelefon über SIP-DECT
  • WiFi-Schnurlostelefon über SIP-Accesspoint
  • WiFi-Mobiltelefon über AMC-Controller
  • Extern über SIP-Provider
Anmerkung:

Im Normalbetrieb sind alle IP-Endpunke beim Master angemeldet, auch wenn sich diese örtlich beim Satelliten befinden.