Analoge Netzschnittstelle bearbeiten

Die analogen Netzschnittstellen unterstützen DTMF- und Impulswahl. Diverse Parameter erlauben länder- und netzbetreiberspezifische Anpassungen.

Tabelle 1. Einstellungen der analogen Netzschnittstelle

Parameter

Erläuterung

Port

Portnummer der Netzschnittstelle

Abgehende Sperre

Diese Netzschnittstelle ist für ausgehende Anrufe gesperrt.

Bündel

Bündelzuordnung

Weitere Einstellungen:

Hinter Kommunikationsserver

Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn diese Netzwerkschnittstelle nicht direkt mit der Vermittlungsstelle verbunden ist, sondern einem primären Kommunikationsserver nachgeschaltet ist.

Die Wahlkontrolle ist generell ausgeschaltet und es muss die Wahlkontrolle des primären Kommunikationsservers verwendet werden. Ankommende Rufe werden transparent an den Benutzer weitergegeben.

Dämpfung

Kurz/Kurz-D: Für Leitungen mit einem Schleifenwiderstand unter 280 Ohm.

Lang/Lang-D: Für Leitungen mit einem Schleifenwiderstand über 280 Ohm.

Die -D Varianten dienen dazu, beim Verbindungstyp 'analoges Amt - digitaler Benutzer' die in der Regel als zu leise empfundene Lautstärke in beiden Richtungen um 3 dB anzuheben.

AC-Impedanz

Hier wird die Impedanz der analogen Amtsleitung gewählt. Diese Einstellung ist netzbetreiber- und länderabhängig. Die Standardwerte unterscheiden sich je nach eingestelltem Land.

Wahlart

DTMF: Frequenzwahl

IMP: Impulswahl

Wählen Sie DTMF, wenn an diesem Amtsanschluss beide Wählarten unsterstützt werden.

Rufzyklus (s)

Wenn die Zeitdauer zwischen den Rufsignalen auf der Amtsleitung bei ankommenden Anrufen länger ist als der hier eingestellte Wert, wird die interne Rufsignalisierung abgebrochen. Dies ist z.B. der Fall, wenn der externe Anrufer auflegt.

Wähltondetektion

Der Kommunikationsserver wartet auf den Wählton von der Vermittlungsstelle, bevor der Wählvorgang beginnt.

Wähltonzeit (s)

Wartezeit auf den Amtswählton:

  • Ist die Wähltondetektion eingeschaltet, wird nach Ablauf der Wartezeit auf die nächste freie Amtsleitung umgeschaltet.
  • Ist die Wähltondetektion ausgeschaltet, startet die Wahl spätestens nach Ablauf der Wartezeit.

Internationaler Wählton

Bei Auswahl eines internationalen Wähltons, wird der Wahlvorgang nach einer von 10 vordefinierbaren Ziffernfolgen unterbrochen, um den internationalen Wählton abzuwarten. Die Sequenzen können in der Ansicht Internationaler Wählton ( =g9) definiert werden.

Amtswahlkontrolle

Wählen Sie hier die Amtswahlkontrolle für diese Netzschnittstelle.

Wenn diese Netzschnittstelle nicht direkt mit dem Amt verbunden ist, sondern einem primären Kommunikationsserver nachgeschaltet ist (Einstellung Hinter Kommunikationsserver), müssen Sie eine Amtswahlkontrolle wählen, in der das Amtszugangspräfix des primären Kommunikationsservers eingetragen ist.

Konfigurieren Sie Vermittlungsstelle-Ziffernsperre unter Anruflenkung / Vermittlung / Vermittlungsstelle-Ziffernsperre ( =pm).

--> im Moment (R3.2) fehlt noch. ist das absichtlich???

Auslösesignal:

Auslösesignal

Wenn eine Verbindung nur einseitig vom externen Gesprächspartner beendet, wird die Verbindung aufrechterhalten, bis die Vermittlungsstelle ein Freigabesignal sendet.

Wird eine Verbindung nur einseitig vom externen Gesprächspartner beendet ist, wird die Verbindung aufrechterhalten. Es können hohe Gebühren anfallen.

Anmerkung:

Nicht alle Netzbetreiber schicken ein Auslösesignal.

Auslösesignal-Typ

Die Art des Auslösesignals ist abhängig vom Netzbetreiber.

Zu den Einstellungen Besetztton und Gassenbesetztton: Die Frequenz und die zeitliche Folge der Besetzttöne ist länderabhängig. Die Erkennung wird automatisch auf das eingestellte Land angepasst.

Pegel Besetzttöne

Der Pegel des Besetzttons und des Gassenbesetzttons ist nicht unbedingt auf allen Amtsleitungen gleich. Hier können Sie die Detektion an den vorhandenen Pegel anpassen.

CLIP-Detektion:

CLIP-Detektion

Der Netzanbieter unterstützt CLIP auf diesem Amtszugang und der Kommunikationsserver sollte es übernehmen und wiederverwenden.

Der Netzanbieter unterstützt CLIP an diesem Amtszugang nicht.

Steuersignal-Typ

Wählen Sie hier die Art aus, wie der Netzbetreiber die CLIP-Daten überträgt.

Kein Steuersignal: Die Datenübertragung erfolgt zwischen dem ersten und dem zweiten Rufsignal. Das erste Rufsignal wird als Steuersignal verwendet.

Rufimpuls: Die Datenübertragung erfolgt vor dem ersten Rufsignal. Als Steuersignal wird ein Rufimpuls verwendet.

Dual Tone: Die Datenübertragung erfolgt vor dem ersten Rufsignal. Als Steuersignal werden zwei aufeinanderfolgende Tone (Dual Tone) verwendet.

Leitungsumkehr & Doppelton: Die Datenübertragung erfolgt vor dem ersten Rufsignal. Als Steuersignal wird eine Polaritätsumkehr der Leitung, gefolgt von zwei aufeinanderfolgenden Tönen (Dual Tone) verwendet.

Nicht definiert: Es werden keine Daten detektiert.

CLIP-Detektions-Modus

Dies ist eine länderabhängige Einstellung.

FSK: Die Clipdaten werden als FSK-Signal (Frequency Shift Keying) übertragen. Diese Standardeinstellung gilt für die meisten Länder.

DTMF: Die CLIP-Daten werden mit Hilfe von DTMF-Signale übertragen (gilt z. B. für Saudi Arabien).