Mir wurde eine besondere Aufgabe zuteil: Frage Technologieexperten aus aller Welt, wie sich die Kommunikation und Zusammenarbeit in der Geschäftswelt ihrer Ansicht nach in den kommenden Jahren entwickeln wird. Erstelle anhand der gewonnenen Erkenntnisse eine Wissensbibliothek für unsere internen Teams, Partner, Berater, Analysten und Kunden. Erarbeite schließlich aus den vielen verschiedenen Ansichten einen realistischen Ausblick auf die Entwicklung der Kommunikation und Zusammenarbeit in den kommenden drei bis fünf Jahren.

Eine gewaltige Herausforderung, doch davon lasse ich mich nicht entmutigen. Und Sie hoffentlich ebenfalls nicht, denn ich brauche Ihre Hilfe. Ich habe lediglich fünf Fragen an Sie, deren Beantwortung maximal fünf Minuten dauert. Das ist alles, was es braucht, um den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen für die Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen Ihren Stempel aufzudrücken.

Die Vorgehensweise

Nehmen Sie eine Videokamera, eine Spiegelreflexkamera oder ein Smartphone (im Querformat) zur Hand oder melden Sie sich bei Ihrem bevorzugten Tool für videobasierte Zusammenarbeit an. Atmen Sie einmal tief durch und nehmen Sie ein Video von sich auf.

Die Fragen

Beantworten Sie darin die folgenden Fragen: 

  1. Wie wird sich die Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen in den nächsten drei Jahren verändern?
  2. Welche Faktoren werden diese Veränderungen begünstigen? 
  3. Was wird die größte Hürde sein, die es zu meistern gilt?
  4. Welche Organisation ist bereits auf dem richtigen Weg? 
  5. Welche Maßnahmen sollten Organisationen bereits heute ergreifen?

Meine Antworten

Sie können sich entweder dieses Video (in Englisch) anschauen oder unten meine Antworten auf diese Fragen lesen.

 

1. Wie wird sich die Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen in den nächsten drei Jahren verändern?

Ich stelle mir eine Welt vor, in der Zusammenarbeit eng mit unseren Arbeitsabläufen verwoben ist. Unsere tagtäglich verwendeten Anwendungen, z. B. Salesforce, Workday, Workzone, Epic, Powerschool, Oracle und SAP, wurden um wichtige Kernfunktionen für Kommunikation und Zusammenarbeit erweitert. Dazu gehören Funktionen für die Zusammenarbeit in Teams, für persistente Chat-Sitzungen, das Aufgabenmanagement, die Dateifreigabe und die nahtlose Erweiterung textbasierter, zeitversetzter Unterhaltungen um Sprach- und Videokonferenzen in Echtzeit.

Doch das ist noch nicht alles. Dank einer nahtlosen Integration von Anwendungen für Zusammenarbeit wird eine plattformübergreifende Kommunikation unabhängig vom jeweils verwendeten System möglich. In einem Fenster. In einem einfachen Arbeitsablauf.

2. Welche Faktoren werden diese Veränderungen begünstigen?

Um in einem zunehmend härter umkämpften Markt zu bestehen, setzen Entscheidungsträger für Informationstechnologie, Unternehmensinhaber und Führungskräfte auf den digitalen Wandel. Vorhandene Arbeitsabläufe sollen durch den Einsatz moderner und neuartiger Technologie optimiert werden, um die Effizienz und Produktivität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken. Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil dieser Neugestaltung und unerlässlich, um die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen zu gewährleisten.

In meinem Video habe ich es wie folgt ausgedrückt: „Entscheidungsträger in IT-Abteilungen, Verantwortliche von Geschäftsbereichen und Führungskräfte lassen [im Zuge des digitalen Wandels] nichts unversucht.“ 

3. Was wird die größte Hürde sein, die es zu meistern gilt?

Die größte Hürde, die es zu meistern gilt, ist das beharrliche Festhalten an vorhandenen Technologien. Zur Einführung neuer Arbeitsabläufe, zu deren Grundpfeilern Kommunikation und Zusammenarbeit gehören, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen unter der Leitung einer Person, die von dem Potenzial dieser neu entwickelten Tools restlos überzeugt ist. Insbesondere in großen, seit langem bestehenden Unternehmen muss hierfür die jahrzehntelang gefestigte Nutzung von E-Mails als Hauptkommunikationskanal durchbrochen und der Umschwung hin zum Einsatz moderner Technologien vollzogen werden.

4. Welche Organisation ist bereits auf dem richtigen Weg?

Genau das versuche ich herauszufinden. Ich denke, dass bereits zahlreiche Unternehmen damit begonnen haben, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Wenn ich jedoch von einer vollständig integrierten Lösung für Zusammenarbeit ausgehe, die innerhalb der Organisation einheitlich zum Einsatz kommt, gibt es noch kein Unternehmen, das aus der Masse heraussticht.

5. Welche Maßnahmen sollten Organisationen bereits heute ergreifen?

Machen Sie es richtig! Die Technologie einfach nur bereitzustellen und abzuwarten, was passiert, ist keine Option. Sie müssen stattdessen Brücken bauen, Verbündete finden, eine Bewegung innerhalb Ihrer Organisation in Gang setzen.

Wie ich bereits im Video sagte: „Die Arbeit wird nicht liegen bleiben, aber diese transformativen Technologien bieten das Potenzial, die Herangehensweise Ihrer Mitarbeiter an ihre Aufgaben zu verändern.“

Meine Herausforderung an Sie

Bilden Sie sich eine Meinung zu diesem Thema und teilen Sie sie mir und dem Rest der Welt mit. Ich möchte eine möglichst große Bandbreite von Antworten sammeln – aus allen Branchen, Unternehmen jeder Größe und allen Winkeln der Welt. Jeder sollte eine Meinung dazu haben, wie Kommunikation und Zusammenarbeit durch den Einsatz von Technologie vereinfacht, beschleunigt und produktiver werden können. Letzten Endes ist doch keiner von uns so wirklich zufrieden mit dem Status quo und jeder hat sich schon einmal überlegt, wie sein bevorzugtes für die Zusammenarbeit verwendetes Tool oder Projektmanagementsystem verbessert werden könnte.

Nachdem wir darüber gesprochen haben, wie sich unser Alltag und der unserer Kollegen durch effizientere Kommunikation grundlegend verändern lässt, können wird damit beginnen, diese wundervolle Zukunftsvision bereits in der Gegenwart zu realisieren und von den Vorteilen zu profitieren, die uns schon so lange versprochen wurden: die Fähigkeit, cleverer statt härter zu arbeiten.

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