Als die COVID-19-Pandemie begann, hatten viele Unternehmen keine andere Wahl, als Remote-Arbeit anzubieten. Sie investierten umgehend in Technologien, damit Mitarbeiter effizienter kommunizieren und zusammenarbeiten konnten, wo immer sie sich befanden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhielt eine neue Bedeutung, als „ins Büro gehen“ zu „zum Küchentisch gehen“ wurde und Ehepartner und Kinder über Nacht zu neuen Bürokameraden wurden. Für viele Arbeitnehmer war es eine dramatische Veränderung.

Jetzt, wo mehrere Unternehmen wieder öffnen, glauben viele Experten, dass Remote-Arbeit ein fester Bestandteil der Geschäftslandschaft bleiben wird. So haben beispielsweise Twitter und Square kürzlich angekündigt, dass ihre Mitarbeiter die Möglichkeit haben werden, dauerhaft von zu Hause aus zu arbeiten. Ist das eine gute Sache? Sind pauschale Richtlinien, dass jeder remote arbeiten kann, nachhaltig oder gar wünschenswert?

Die Vor- und Nachteile der Telearbeit

Seit Jahren wurde die Arbeit von zu Hause aus als ultimativer Vorteil angesehen. Kandidaten, die sich für einen neuen Job bewarben, fragten oft, ob Telearbeit möglich sei. Wer möchte nicht lange Wege und ablenkende Arbeitsplätze vermeiden? Oder flexibler arbeiten, je nach individuellem Biorhythmus anstatt zu den üblichen Bürozeiten?

Obwohl wir selten über die Nachteile von Remote-Arbeit sprechen, existieren sie doch. Beispiele reichen von eingeschränkter Zusammenarbeit und reduzierter Kreativität bis hin zu persönlichen Problemen wie Einsamkeit und das Gefühl von Isolation. Bei so vielen Arbeitsstilen ist es nicht verwunderlich, dass die Produktivität und die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeiter zu Mitarbeiter sehr unterschiedlich sein können.

Es gibt jedoch Tools, mit denen Manager und Organisationen diese Herausforderungen besser meistern können. Viele Unternehmen haben kreative Wege gefunden, um Mitarbeiter produktiver und zufriedener zu machen, auch wenn sie von verschiedenen Orten aus arbeiten. Sie haben gelernt, dass es wichtig ist, sich auf Praktiken und Richtlinien zu konzentrieren, die Emotionen und das Umfeld berücksichtigen. Gleichzeitig müssen Unternehmen die Technologie voll ausnutzen und auf die jeweiligen Mitarbeiterprofile abstimmen.

 

Hier sind einige der häufigsten Nachteile der Telearbeit – und einige Ideen, um diese zu beheben.

Lässt der Teamgeist nach?

Fehlender persönlicher oder zumindest virtueller Kontakt schwächt jede Zusammenarbeit. Eine kürzlich von Clutch durchgeführte Umfrage ergab, dass Unternehmen nicht genug tun, um diese Lücke zu schließen. Ein Drittel (35 %) der Befragten gab an, dass in ihrem Unternehmen seit Beginn der aktuellen Pandemiewelle der Remote-Arbeit keine virtuellen sozialen Veranstaltungen stattgefunden haben.

Kontakt zu den Kollegen spielt jedoch eine Schlüsselrolle beim Aufbau eines kohärenten Teams. Informelle Videokonferenzen, neben offiziellen Meetings mit einer festen Tagesordnung, fördern den Teamgeist. Nutzen Sie die Technologie, um Ihr Team auf unterhaltsame Weise zusammenzubringen, beispielsweise über virtuelle Kaffeepausen, Happy Hours, Mittagspausen oder Spiele wie Quizwettbewerbe am Ende des Arbeitstages. Verwenden Sie E-Mail oder Team-Plattformen, um Fotos wie den „besten Quarantänesnack“ oder einen Traumurlaubsort zu teilen. Schließen Sie einen Vertrag mit einem örtlichen Yoga-Studio ab, um virtuelle Yogastunden oder Stretchings zur Mittagszeit anzubieten.

Ohne Pausenraum keine Pausengespräche?

Außerdem fehlen die zufälligen Treffen auf dem Büroflur, die in einem physischen Arbeitsbereich alltäglich sind. Diese zufälligen Begegnungen fördern oft Kreativität und Innovation, bemerkte schon Apple-Gründer Steve Jobs. „Kreativität entsteht durch spontane Treffen, durch zufällige Diskussionen“, sagte er. „Du triffst jemanden, fragst, was er tut, und im Gespräch kommen alle möglichen Ideen auf.“

Die Wiederentdeckung von diesen zufälligen Treffen ist eine zusätzliche Herausforderung in der Welt der Fernarbeit. Ermutigen Sie die Mitarbeiter, diese Auszeiten miteinander zu schaffen, indem Sie zum Telefon greifen oder einen Chat einrichten, um Ideen auszutauschen. Einige Unternehmen haben morgendliche Kaffeepausen organisiert, um die Art der Interaktion in der Büroküche zu simulieren. Richten Sie Brainstorming-Videositzungen ein und splitten Sie große Gruppen zwischenzeitlich in intimeren Gruppen, um den Ideenaustausch zu fördern.

Fühlen sich Ihre Mitarbeiter erschöpft, einsam und gestresst?

In einer globalen Umfrage unter 2.700 Mitarbeitern in über zehn Branchen, die zwischen März und April 2020 durchgeführt wurde, berichteten Mitarbeiter über ein höheres Maß an Stress (67 %), Angstzuständen (57 %) und emotionaler Erschöpfung (53 %). Von den Befragten, denen in ihrem täglichen Leben der informelle persönliche Kontakt fehlte, gaben 19 % einen Rückgang ihrer psychischen Gesundheit an.

Während sich ein Elternteil aufgrund der Kinderbetreuung möglicherweise gestresst fühlt, kann der allein lebende Kollege leicht unter Depressionen, Einsamkeit und Selbstvorwürfen leiden. Ohne die Rückmeldung von Familie und Freunden ist es leicht, eine E-Mail falsch zu interpretieren oder alles anzuzweifeln.

Und wenn sich die einheitliche Kommunikation nur auf geschäftliche Aufgaben konzentriert, können sich Remote-Mitarbeiter wie eins von vielen Zahnrädern in der Maschine fühlen. Der informelle persönliche Kontakt, der auf natürliche Weise in einem physischen Arbeitsbereich auftritt, ist in einer virtuellen Umgebung schwerer herzustellen.

Wahrscheinlich sind Extrovertierte die am stärksten betroffenen. Sie brauchen die Energie aus den persönlichen Interaktionen. Während Introvertierte den größten Teil des Tages zufrieden vor einem Computer sitzen können, leiden Extrovertierte unter den gleichen Umständen. Depressionen und mangelnde Produktivität sind häufig die Folge.

Viele Manager planen daher informelle Anrufe mit Mitarbeitern, um zu sehen, wie es ihnen geht, ohne dabei aktuelle Aufgaben zu besprechen. Nach der Pandemie müssen Unternehmen die von ihnen angebotenen Ressourcen für psychische Gesundheit überdenken und Richtlinien und Ressourcen einrichten, um den Mitarbeitern zu helfen, die möglicherweise mit dem Mangel an sozialem Kontakt zu kämpfen haben. Möglicherweise hilft ein offener Videokanal oder ein Gruppen-Chat, um mit Kollegen in Kontakt zu bleiben, ganz wie man es im Büro auch tun würde. Sobald es die lokalen Auflagen erlauben, sollten Sie lokale Meet-ups für diejenigen organisieren, die remote arbeiten. Planen Sie vierteljährlich oder monatlich Besprechungen im Büro.

Verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Zuhause mehr und mehr?

Eine Herausforderung des Home-Office ist es, die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit zu gewährleisten. Zu Beginn der Pandemie waren Eltern mit Kindern im schulpflichtigen Alter am stärksten betroffen. Es war keine leichte Aufgabe, der beruflichen Verantwortung und gleichzeitig der Kinderbetreuung gerecht zu werden.

Ein weiteres Problem? Die ständige Verfügbarkeit. Aufgrund mehrerer Geräte und einer hohen Bandbreite sind die meisten Menschen jetzt rund um die Uhr erreichbar – was nach Meinung vieler keine gute Sache ist. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2017 ist die Folge mehr Stress für Remote-Mitarbeiter – 41 % gegenüber 25 % bei Büroangestellten.

Aus eigener Erfahrung berichten Mitarbeiter, dass sich ihr Arbeitstag verlängert habe. Die Forschung bestätigt dies. Im Jahr 2019 führte das Cloud-Infrastrukturunternehmen DigitalOcean eine Umfrage unter Remote-Tech-Mitarbeitern durch. Über die Hälfte der Befragten gab an, länger als Kollegen im Büro gearbeitet zu haben, und 40 % waren der Ansicht, dass sie aufgrund ihres Remotestatus mehr leisten müssen.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für Mitarbeiter mit Kindern oder anderen Betreuungspflichten oft am schwierigsten. Viele Arbeitnehmer in dieser Situation fühlen sich zweigeteilt und haben nicht genügend Zeit oder Kapazität, um sowohl die beruflichen als auch die familiären Anforderungen richtig zu bewältigen.

Genauso wie Arbeitgeber ihre Erwartungen an den normalen Arbeitstag im Büro festlegen, sollten sie exklusive Parameter für die Telearbeit bestimmen. Einige Manager gehen so weit, E-Mails nur während der Geschäftszeiten zu senden. Für Mitarbeiter, die mehrere konkurrierende Verantwortlichkeiten haben, sollten flexiblere Zeitpläne ausgearbeitet werden.

Die Rolle der Technologie bezüglich der Zukunft der Fernarbeit

Having the right collaboration and communications technology in place is essential. According to the Clutch report, 26% of companies have ramped up their communications technology during COVID-19.

Unified communications allows workers to communicate easily using any device or mode, whether it's joining a conference call, using the phone, emailing or instant messaging. In addition, the best systems offer a virtual workspace so that team members can share information, assign tasks, schedule meetings and manage projects.

Experts predict that the future workplace will be a hybrid, with some work done in the office and some from a remote location. Lazlo Bock, CEO of Humu, a human resources tech start-up, agrees. Humu's research found that employees are most productive when they can spend one and half days working outside the office. It gives time for focused work, but still keeps the employee connected to co-workers and office culture.

COVID-19 will have a lasting impact on how work is accomplished. One thing's for sure: it won't be the same as before. In the post-pandemic workplace, each company will need to find the right balance of policies and technology for their business and culture.

 

Effiziente Zusammenarbeit und Kommunikationstechnologie ist von entscheidender Bedeutung. Laut dem Clutch-Bericht haben 26 % der Unternehmen ihre einheitliche Kommunikationstechnologie während COVID-19 verstärkt.

Mit Unified Communications können Mitarbeiter problemlos mit jedem Gerät oder Modus kommunizieren, unabhängig davon, ob sie an einer Telefonkonferenz teilnehmen oder per Telefon, E-Mail oder Instant Messaging kommunizieren. Darüber hinaus bieten die besten Systeme einen virtuellen Arbeitsbereich, in dem Teammitglieder Informationen austauschen, Aufgaben zuweisen, Besprechungen planen und Projekte verwalten können.

Experten sagen voraus, dass der zukünftige Arbeitsplatz ein Hybrid sein wird, wobei einige Arbeiten im Büro und andere ortsunabhängig erledigt werden. Lazlo Bock, CEO von Humu, einem Start-up für Personaltechnologie, stimmt dem zu. Laut Humu sind Mitarbeiter am produktivsten, wenn sie eineinhalb Tage außerhalb des Büros arbeiten können. Das gibt Raum für konzentrierte Arbeit und gleichzeitig wird die Bürokultur zwischen Mitarbeitern weiter gepflegt.

COVID-19 wird die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Eines ist sicher: Es wird nicht mehr so sein wie zuvor. Nach der Pandemie muss jedes Unternehmen das richtige Gleichgewicht zwischen Richtlinien und Technologien für sein Unternehmen und seine Kultur finden.

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