Man möchte nicht daran denken, aber die Möglichkeit eines Notfalls im Unternehmen besteht immer. Organisationen jeder Art und Größe sind dem Risiko eines Notfalls ausgesetzt. Obwohl sich viele Situationen als Fehlalarme herausstellen oder nur minimale Auswirkungen haben, benötigen Unternehmen einen Maßnahmeplan, um sicherzustellen, dass die Kommunikation mit den Mitarbeitern schnell und effektiv verläuft. Was ist dabei zu beachten? Die richtige Technologie, einschließlich eines modernen Massenmeldesystems, um einen solchen Plan zu unterstützen.

Die Notfallplanung ist unerlässlich, da eine Krise drei Bereiche Ihres Unternehmens bedroht: die öffentliche Sicherheit, finanziellen Verlust sowie Reputationsverlust. Jede dieser Punkte kann sich nachhaltig auf Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter auswirken.
 

Beispielsweise können Unwetter wie Orkane oder Erdbeben Ihre Betriebsfähigkeit beeinträchtigen und sogar Schäden an Einrichtungen verursachen, deren Reparatur mehrere Monate oder Jahre dauern kann. Im Jahr 2017 verursachten Katastrophen weltweit wirtschaftliche Verluste in Höhe von 306 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 63 Prozent gegenüber 2016. 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen, die aufgrund von Katastrophen Ausfallzeiten haben, werden diese nicht überleben.

Dann gibt es menschlich verursachte Tragödien, die absichtlich oder ungewollt passieren: Schießereien am Arbeitsplatz haben Schlagzeilen gemacht und Unternehmen sollten auch auf andere Arten von unvorhergesehenen Vorfällen vorbereitet sein, darunter eventuelle Brände, verschüttete Chemikalien und die Ansteckung mit Krankheiten wie der Grippe.

Krisenplanung

Unternehmen können solche Risiken durch vorausschauende Planung mindern. Ein solider Notfallvorsorgeplan in Verbindung mit einem modernen Notfallwarnsystem reduziert das Risiko erheblich, schützt die Mitarbeiter und die Integrität Ihrer Einrichtungen.


Bei der Krisenvorbereitung ist es wichtig, sich daran zu erinnern, wie unterschiedlich die Kommunikation am Arbeitsplatz heute im Vergleich zu vor einem Jahrzehnt ist. Zu seinen Anfängen war E-Mail beispielsweise eine der schnellsten Möglichkeiten, Informationen auszutauschen. Heutzutage, da sich immer mehr Menschen auf ihre Mobilgeräte verlassen, ist eine Textnachricht schneller und zuverlässiger.

Dank der Verbreitung von IoT-fähigen Geräten können Warnungen schneller automatisch und ohne menschliches Eingreifen übermittelt werden. Wenn beispielsweise ein Fremder in ein Gebäude eindringt, können Sensoren den Verstoß erkennen und Warnungen an Mitarbeiter, Ihr Sicherheitsteam und sogar die örtliche Polizei senden. Die Kommunikationspräferenzen der Mitarbeiter und technologische Fortschritte sollten jeden Teil Ihres Plans optimieren.

Sie sind besorgt, etwas zu verpassen? Im Folgenden finden Sie einige Tipps zur Erstellung Ihres Notfall-Maßnahmeplans:

  • Integrieren Sie Feedback aus dem gesamten Unternehmen. Jedes Team arbeitet anders. Vertriebsmitarbeiter sind häufig mit Smartphones und Tablets unterwegs. Im Lager arbeiten die Teammitglieder rund um die Uhr in Schichten. Um die richtigen Leute zur richtigen Zeit zu erreichen, muss dokumentiert werden, wie, wann und wo jeder Mitarbeiter arbeitet.
  • Führen Sie eine Szenarioplanung durch. Sprechen Sie mit Ihrem funktionsübergreifenden Team über mögliche Notfälle und Notfallbereitschaft. Sie müssen alle möglichen Szenarien von Anfang bis Ende berücksichtigen. Während Sie die Risiken bewerten, können Sie Pläne für die wahrscheinlichsten Szenarien erstellen und Kommunikationsanforderungen identifizieren.
  • Richten Sie einen Eskalationspfad ein. Wenn eine Krise auftritt, wissen Sie so, wer alarmiert werden muss. Führungskräfte und Teams ändern sich ständig, achten Sie daher darauf, diese Strategie immer zu aktualisieren.
  • Planen Sie einen Ersatz-Notfallplan. Überlegen Sie, wie Sie Ihren Notfallbenachrichtigungsplan ausführen, wenn der Strom ausfällt, kritische Geräte beschädigt werden oder IT-Lösungen verletzt oder kompromittiert werden.
  • Führen Sie nach Ereignissen eine Nachbesprechung durch. So lernen Sie aus vergangenen Krisen: Nehmen Sie sich nach der Ausführung Ihrer Notfallplanung Zeit, um neu zu bewerten, was richtig und was falsch gelaufen ist. Die gelernten Lektionen werden sich als wertvoll erweisen, wenn ähnliche Situationen wieder auftreten. 

Selbst Unternehmen mit einem hohen Anteil an Remote-Arbeit, können das Risiko und die Auswirkungen auf die Geschäftskontinuität verringern, indem sie im Voraus einen Notfallplan speziell für die Fernarbeit erstellen.


Ein robustes Massenbenachrichtigungssystem sollte Sie gut auf Notfälle vorbereiten, damit Sie Krisen mit Zuversicht begegnen können.Erfahren Sie mehr über die Mitel-Revolution. ->

Der Erfolg Ihres Notfallvorsorgeplans hängt von der Technologie ab, die Sie wählen. Sie müssen sicher sein, dass Warnungen zur richtigen Zeit die richtige Person erreichen. Aus diesem Grund benötigen Sie eine Lösung, die den Anforderungen moderner Mitarbeiter entspricht und die ein möglichst breites Spektrum an Kommunikationsgeräten, Kanälen und Alarmstufen zuverlässig unterstützt.



Wenn Sie Ihr aktuelles System oder neue Anbieter bewerten, sind folgende Fragen zu stellen:

  • Kann die Plattform sowohl routinemäßige Massenbenachrichtigungen als auch Notfallbenachrichtigungen bereitstellen? Somit stellen Sie sicher, dass Sie mehr aus Ihrer Investition herausholen.
  • Unterstützt die Plattform Mobilität? Bietet sie mobile Apps für iOS- und Android-Geräte an? Die heutige Belegschaft ist mobil und von daher ist dieser Faktor ein Muss.
  • Kann sich die Plattform in eine breite Palette von Hardware und Software integrieren? Die Interoperabilität ist von entscheidender Bedeutung, da sich die Technologie schnell ändert. Die Plattform sollte flexibel sein, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden sowie sich an zukünftige Technologien anzupassen.
  • Wie einfach kann sie skaliert werden? Kann sie erweitert werden, um Zehntausende von Geräten zu unterstützen, einschließlich Desktop-Geräten, Mobilgeräten, Lautsprechern, E-Mail, Audiosignalen, Blitzlichtern, digitalen Schildern und anderen Kommunikationskanälen? Es ist wichtig, dass Ihr Massenbenachrichtigungssystem mit Ihrem Unternehmen wächst.
  • Können Sie damit unbegrenzte Benachrichtigungen erstellen, ob live, aufgezeichnet oder planmäßig?  Die Flexibilität, Warnnachrichten für jede potenzielle Situation im Voraus zu erstellen, ermöglicht es Ihnen, in der Krisenplanung schneller zu reagieren – wenn es soweit ist.
  • Unterstützt die Lösung Benachrichtigungen unabhängig vom Standort? Bei einer mobilen Belegschaft ist es wichtig, dass Mitarbeiter Benachrichtigungen sowohl vor Ort als auch außerhalb initiieren sowie SMS-Benachrichtigungen an einen beliebigen Standort senden können.


Beachten Sie jedoch, dass die oben genannten Überlegungen für Unternehmen gelten und einige Organisationen, wie beispielsweise Schulen und Krankenhäuser, ihre speziellen Bedürfnisse haben. Ein Notfallvorsorgeplan in Verbindung mit einem robusten Massenbenachrichtigungssystem kommt jedoch jedem Unternehmen zugute und ermöglicht es, die Kontrolle zu behalten, selbst wenn sich dynamische Situationen mit hohem Risiko entwickeln.

Sprechen Sie mit Ihrem Mitel-Partner darüber, wie Sie die Mitel-Revolution beginnen können.

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