Woman working from laptop and cell phone

Ein neues Jahr bringt immer das Versprechen einer besseren Zukunft mit sich. Wenn wir auf 2020 zurückblicken, kann man eigentlich nur davon ausgehen, dass bessere Zeiten anbrechen werden. Was die Arbeit betrifft, wäre es eine Untertreibung, von einem außerordentlich überraschenden und frustrierenden Jahr zu sprechen. Die Pandemie hat uns überall eine riesige Menge Sand ins Getriebe gestreut. Und auch in den Nachrichten ist die Krise tagtäglich Thema: Viele Unternehmen stehen immer noch vor der Herausforderung, notwendige Veränderungen zu vollziehen, um in der aktuellen Situation weiter bestehen zu können. Auch wenn die digitale Transformation in Unternehmen für sie im Grunde kein Neuland mehr ist und die Digitalisierung der Mitarbeiter voranschreitet.

Wenn Sie sich wie die meisten Unternehmensmanager mit diesen Veränderungen befassen müssen, können Sie den Ausdruck „neue Normalität“ wahrscheinlich nicht mehr hören. Wann wird denn eine neue Arbeitsweise nicht mehr als neu, sondern als ganz normal wahrgenommen? Klar, unsere Arbeitsweise hat sich verändert, und wahrscheinlich gibt es kein Zurück. Für 2021 haben wir daher zwei Möglichkeiten: Wir können darüber jammern, was wir verloren haben, oder wir können mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Dazu gehört auch die Veränderung der Arbeitswelt durch Digitalisierung anzunehmen. 

Optimisten sehen die Veränderungen, die wir alle für die Arbeit aus dem Homeoffice vornehmen mussten, als Vorzeichen der besseren Zukunft an, die das neue Jahr verspricht. Und 2021 kann für das Cloud Computing kann das Jahr sein, in dem Sie die Möglichkeiten der Migration in die Cloud für effizienteren und produktiveren Betrieb tatsächlich ausnutzen.

 

Das Bedürfnis nach Geschäftskontinuität treibt Veränderungen an

Wirtschaftshistoriker werden im Rückblick auf 2020 bemerken, dass die Pandemie das Bedürfnis nach veränderten Arbeitsweisen geschaffen hat. Und sie werden wahrscheinlich hervorheben, dass die Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung bei den täglichen Abläufen, die für die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität erforderlich waren, einen Paradigmenwechsel hin zu einer Cloud-first-Strategie ausgelöst haben.

Der abrupte Übergang von zentralisierter Arbeit zum dezentralisierten Homeoffice hat einen dringenden Bedarf an Technologien geschaffen. Die Digitalisierung der Mitarbeiter musste schnell erfolgen, denn sie mussten von jetzt auf gleich in der Lage sein, von überall aus mit ihren Rechnern arbeiten, um sich zu verbinden, zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Es mussten keine neuen Technologien erfunden werden. Was zuvor einfach nur als nette Neuheit angesehen wurde, war auf einmal unheimlich gefragt: cloudbasierte Unified-Communication- und Videokonferenz-Lösungen. Unternehmen, die diesen Wandel mitgegangen sind, konnten so schnell reagieren, weil Unternehmen wie Mitel seit Jahren für die Vorteile der Cloud für Unternehmen werben. Daher waren die für den Umstieg notwendigen Systeme und Lösungen bereits verfügbar.

Verkauf und Nutzung schossen regelrecht in die Höhe. Die Zahl der Erstnutzer von Videokonferenzanwendungen beispielsweise stieg in nur sechs Monaten um 26,2 % und die Nutzung von mobilen Apps um 35 % im gleichen Zeitraum. Mit diesen und anderen cloudbasierten Lösungen konnten Unternehmen die Geschäftskontinuität aufrecht erhalten, da ihre Mitarbeiter vor überall nahtlos weiter mit Kollegen, Partnern, Lieferanten und Kunden interagieren konnten. 

Während dieser sechs Monate schuf die Cloud die wirtschaftlichen Voraussetzungen, indem sie für verschiedene cloudbasierte Anwendungen stärker genutzt wurde:

  • Anstieg bei der Erstnutzung von Telemedizin um 28,2 % 
  • Anstieg bei der Erstnutzung von Kiosken um 20,6 %
  • Anstieg bei der Nutzung von mobilen Bestellsystemen um 27,5 %
  • Anstieg bei der Nutzung von mobilen Zahlungssystemen um 18,4 %
  • Anstieg bei der Nutzung alternativer Zahlungssysteme um 22,7 % 
 

Vorwärts in die Cloud

Nachdem sich nun die Zuverlässigkeit der Cloud in der Praxis bewiesen hat, werden Verbraucher und Unternehmen immer mehr zu cloudbasierten Technologien übergehen. Auf Unternehmensebene zeichnen IT-Leiter und Geschäftsführer den Weg nach vorn bereits vor. 

Eine 2020 durchgeführte weltweite Studie hat gezeigt, dass in 95 % der Unternehmen weltweit auch in Zukunft mindestens 5 % der Mitarbeiter von zu Hause arbeiten werden. Und laut Forschungsberichten von IDG Research geben 48 % der IT-Leiter in Unternehmen an, dass die Optimierung der digitalen Arbeit für sie nun höchste Priorität hat. 37 % sagen, dass ihre Geschäftsführer zur Überwindung der derzeitigen Krise den Schwerpunkt auf die Digitalisierung legen.

Aufgrund der digitalen Transformation in den Unternehmen werden cloudbasierte Kommunikationsmöglichkeiten, die Anfang 2020 plötzlich ungeheuer gefragt waren, 2021 eine Schlüsselrolle spielen. Jeder Unternehmenskommunikationsstrategie sollte daher eine Cloud-first-Strategie zugrunde liegen. Manager, die Business-Continuity-Pläne erstellen, die bei zukünftigen Krisen greifen sollen, sollten überlegen, wie sie cloudbasierte Kommunikationslösungen in den Betrieb integrieren. Mit der Cloud können Unternehmen dafür sorgen, dass die Mitarbeiter unabhängig von ihrem Arbeitsort vernetzter, effizienter und produktiver sind. Sie können nämlich von überall und auf jedem Gerät auf alle Funktionen zugreifen, sodass es praktisch nicht mehr erforderlich ist, in einem Büro vor Ort zu sein. 

Abgesehen von diesen offensichtlichen Vorteilen erfüllen cloudbasierte Optionen alle Anforderungen, die Unternehmen an Kommunikationslösungen des 21. Jahrhunderts stellen sollten:

  • Agilität: Über die Cloud bereitgestellte Dienste können sofort implementiert werden, wenn das Unternehmen sie benötigt. Dadurch wird schnelle Innovation möglich und die Zeit für die Markteinführung neuer Angebote, nach denen gerade Nachfrage besteht, verkürzt sich.
  • Kosteneffizienz: Unternehmen können einkaufen, was sie gerade benötigen, und später bei Bedarf neue Funktionen und Anwendungen hinzufügen.
  • Sofortiger Zugang: Die Mitarbeiter können neue Funktionen sofort nutzen, sobald sie verfügbar sind, anstatt monate- oder gar jahrelang zu warten, bis diese Testläufe und Aktualisierungen durchlaufen haben. 
  • Erweiterte Funktionen: Dank der praktisch unbegrenzten Rechenleistung und Reichweite cloudbasierter Systeme können leicht neue Funktionen hinzugefügt werden, die das Potenzial von KI, IoT, Gesichtserkennung und funktionsreicher Videokonferenztechnologien voll ausschöpfen. 

 

Die richtigen Schritte

Natürlich wird sich jedes Unternehmen der Cloud auf andere Art und Weise nähern. Es gibt keine Lösung, die für alle passt, und jedes Unternehmen muss den Wandel in seinem eigenen Tempo vollziehen. Das Timing sollte auf den Bedarf des Unternehmen abgestimmt sein und alle Anforderungen sollten klar sein, bevor ein Migrationskonzept entwickelt und der erste Schritt getan wird. 

Damit das Cloud Computing in 2021 reibungsloser abläuft, sollten Sie den Kommunikationsbedarf Ihrer Mitarbeiter und Kunden genau analysieren. Beide Gruppen können Ihnen wertvolle Erkenntnisse aus ihren eigenen Erfahrungen mit der bestehenden Kommunikationsinfrastruktur vermitteln und Ihnen deutlich machen, wo diese verändert werden kann, damit ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Wenn Sie eine partnerschaftliche, verständnisvolle Kultur schaffen, ist es wahrscheinlicher, dass die gewählte Cloud-Lösung die Produktivität, Effizienz und Vorteile für den Kundenservice liefert, die Ihr Unternehmen braucht und die Migration in die Cloud problemlos funktioniert.

Und auch wenn Sie enthusiastisch in eine cloudbasierte Zukunft schreiten: Nehmen Sie Ihre cloudbasierten Optionen genau unter die Lupe. Der Begriff „Cloud“ ist sehr umfassend und lässt sich unterschiedlich definieren, und nicht alle cloudbasierten Kommunikationslösungen sind gleichwertig. Daher ist es sehr wichtig, den Unterschied zwischen einer öffentlichen Cloud für Software as a Service (SaaS), einer privaten Cloud für Ihr Unternehmen und einer hybriden Cloud, die On-Premise- und private Cloud-Ressourcen kombiniert, zu verstehen. Dann sind Sie nämlich besser in der Lage, eine Cloud-first-Strategie zu entwickeln und eine normale Umgebung für Geschäftskommunikation zu definieren, die genau auf Ihr eigenes Unternehmen und Ihre Anforderungen an die Geschäftskommunikation abgestimmt ist.

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